Implantate

Wer Zähne verliert, wünscht sich selbstverständlich guten Ersatz. So natürlich wie möglich soll er aussehen und die Funktion des Gebisses so gut wie möglich wieder herstellen.
Implantate
Nach der Implantation und Versorgung mit einer Keramikkrone
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Implantate
Vor der Implantation
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Wahrscheinlich vergessen Sie nach einiger Zeit nach dem Einsetzen des Implantates, das Sie einen neuen Zahn eingepasst bekommen haben. Der Aufwand für die nachfolgenden Implantattechniken ist für Sie überschaubar, der Zeitpunkt, außer Notfälle, gut steuerbar! Die Implantologie ist seit 1982 wissenschaftlich anerkannt und im praktischen Einsatz voll ausgereift. Mittlerweile erzielt man Erfolgsquoten bis zu 98%. Wir gewähren Ihnen eine Garantie von 3 Jahren auf Ihre Implantate. Sie haben den entscheidenden Einfluss auf die Lebensdauer Ihrer Implantate. Bei konsequenter professioneller Mundhygiene und regelmäßiger Kontrolle durch Ihren Zahnarzt können Ihre Implantate jahrzehntelang halten. Unser Praxisteam zeigt Ihnen gerne, wie die optimale Pflege Ihres Zahnersatzes durchgeführt werden wird, damit Sie lange Freude an Ihren neuen Zähnen haben werden.

Künstliche Zahnwurzel

Zahnimplantate ersetzen fehlende Zähne einschließlich der Zahnwurzel und werden an deren Stelle in den Kieferknochen eingesetzt. Die Implantate bestehen aus Titan und werden körperfreundlich aufgenommen. Durch eine natürliche Belastung der Knochenzellen verhindert das Implantat nach einem Zahnverlust einen Knochenabbau und damit auch Zahnfleischschwund. Ein Implantat eignet sich tatsächlich in jedem Lebensalter. Die Voraussetzung sind ein ausreichendes Knochenangebot sowie eine gute Knochenqualität. Dieses kann im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung verlässlich festgestellt werden. Die entstehenden Risiken sind gering, da bei 98 % der Patienten, durch fortschrittliche Behandlungsmethoden, das Implantat sicher einwächst. Eine genaue Unterweisung durch uns nach dem Einsetzen des Implantates gehört selbstverständlich zur Behandlung.

Die Technik der Implantologie

Wenn Zähne fehlen, beginnt sich der umliegende Knochen abzubauen. Dieser ungünstige Knochenverlust führt zum Schwund des Kieferkammes, was auch zu einem optisch negativen Rückzug des Zahnfleisches führen kann. Implantate helfen diesem Problem entgegen zu wirken, so dass Ihr Gesicht sein natürliches Profil behalten kann. Als Alternative zur herkömmlichen Brückenversorgung, bei der sogar gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen, kann bei einer Versorgung mit Implantaten Ihre gesamte Zahnsubstanz erhalten bleiben. Die Behandlung ist schmerzfrei durch eine örtliche Betäubung. An der geplanten Stelle wird die Schleimhaut freigelegt und das Implantatbett stufenweise nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser aufbereitet. Nach dem Einsetzen wird das Zahnfleisch wieder vernäht und durch Kühlung von außen wird eine Schwellung verhindert. Die volle Belastbarkeit des neuen Zahn entscheidet nun die Knochendichte. In der Regel wird zunächst ein provisorischer, aber kosmetisch einwandfreier Zahnersatz eingesetzt. Im weiteren Verlauf der Behandlung ersetzen wir diesen durch ästhetischen und zahnfarbenen Zahnersatz.

Fester Halt wie eigene Zähne

Weil Implantate sicher und fest verankert sind, gibt es kein Lösen und Rutschen Ihrer Prothesen. Die größten Sorgen eines Prothesenträgers, nämlich schlechter Sitz, Zahnfleischprobleme und schmerzende Druckstellen sind bei dieser Behandlungsmethode ausgeschlossen. Bei der Gestaltung von implantatgestützten Prothesen kann auf die sonst störenden Zungenbügel oder Gaumenplatten völlig verzichtet werden.

Ästhetik des Implantates

Ein wichtiges Behandlungskriterium vieler unserer Patienten ist die außerordentlich echte Anmutung eines Implantates. Mit festsitzenden Implantaten brauchen Sie Ihr Lachen nicht mehr zu verstecken. Sie können wieder jeden Bissen Ihres Lieblingsessens ohne Angst vor Schmerz oder peinlichen Situationen genießen.

Das Beratungsgespräch und Ihre Fragen

Im Rahmen des Beratungsgesprächs können wir feststellen, ob ein Implantat für Sie in Frage kommt. Wenn Sie gesund genug sind, einen Zahn gezogen zu bekommen, sind Sie wahrscheinlich auch gesund genug, um ein Implantat eingesetzt zu bekommen. Es gibt Erkrankungen bei denen eine Implantation nicht ratsam oder auch verboten ist. Es ist sinnvoll, wenn Sie sich vorher schon einmal ein paar Fragen notieren, damit wir bei Ihrem Beratungsgespräch keine Ihrer Frage unbeantwortet lassen.

Welche Schritte umfasst eine Implantation?

Eine Implantatversorgung umfasst verschiedene Behandlungsschritte, die sich über einen durchschnittlichen Zeitraum von 2-9 Monaten erstrecken. Die wesentlichen Schritte sind: Wir setzen ein auf Sie abgestimmtes Implantat in Ihren Kiefer. Während der nächsten Monate wird der Knochen fest an das Implantat anwachsen und es im Kiefer verankern. Während dieser Einheilzeit tragen Sie einen provisorischen Zahnersatz.

Die prothetische Versorgung

In diesem Behandlungsabschnitt schrauben wir einen "Pfosten" in das Implantat. Dann nehmen wir einen Abdruck und in den nächsten Tagen wird ein natürlicher, funktioneller Zahnersatz für Sie im Labor individuell angefertigt.

Implantatkronen

Einzelkronen an den Frontzähnen stellen ästhetisch besonders hohe Anforderungen. Noch anspruchsvoller wird der Fall, wenn es sich eine implantatgetragene Krone handelt. Gesunde Zähne werden hierbei nicht beschliffen und als „Brückenpfeiler“ benutzt. Bei implantatgetragenen Frontzahneinzelkronen sind der Zahntechniker und der Zahnarzt stark gefordert, um Ihre Zähne ästhetisch aussehen zu lassen. In jedem Fall ist diese Art der zahnmedizinischen Versorgung auch die langlebigste und die natürlichste Lösung! Wichtig für Sie, nach der Vorbehandlung werden Sie mit einem so genannten Sofortprovisorium versorgt, niemand bemerkt dadurch die stattfindende Zahnbehandlung. Dieses sitzt bereits auf dem eingebrachten Implantat. Diese soll auch das Weichteilgewebe um das Implantat konditionieren und anlagern, so dass die spätere Versorgung mit der Zahnkrone auch im Bereich des Zahnfleischs ästhetisch gelingt. Eine Dublierform wird direkt nach der Fertigstellung des Sofortprovisorums noch während derselben Sitzung hergestellt. Die Farbe und Anmutung der neuen Zahnkrone ist identisch mit den Zahnfarben der umgebenden Zähne. Auf den ersten und zweiten Blick ist die implantatgetragene Krone nicht zu erkennen. Für diesen Erfolg braucht es, wie jeder Heilungsprozess, Geduld und Zeit. Für Ihre Fragen, speziell auch zur Mundhygiene, stehen wir Ihnen zur gerne Verfügung. Keine gesunden Zähne müssen beschliffen werden, vorhandene Zähne bleiben erhalten. Kleine oder größere Schaltlücken lassen sich ästhetisch einwandfrei mit Implantaten versorgen. Diese Implantate dienen als festsitzender Zahnersatz und dienen hierbei als Stützpfeiler. Ohne Implantate ist oft nur eine herausnehmbare Teilprothese möglich. Es müssen hierbei Halteelemente wie Klammern angebracht sein. Auch bei einer Freiendsituation (große und z.T. kleine Backenzähne fehlen) bietet sich eine Implantatlösung als einzige festsitzende Lösung an. Hier setzen wir je nach Situation eine dreigliedrige Brücke auf zwei Implantaten ein oder mehrere Zahnkronen auf eigenen Implantaten. Entscheidend ist hierbei natürlich der Knochenzustand. Zur dauerhaften und sicheren Befestigung von Zahnprothesen sind Implantate besonders geeignet. Hier sind die häufigsten Verankerungen: 1. Vier im Unterkiefer getragene Implantate als Stützpfosten einer vollprothetischen Versorgung im Unter- und Oberkiefer (ohne Gaumenplatte) 2. Verankerung der Prothese mit Doppelkronen 3. Verankerung der Prothese mit einem Steg 4. Verankerung der Prothese mit Kugelaufbauten In Abhängigkeit von den Voraussetzungen, wie Knochensubstanz ist ein sehr sicherer Halt gegeben.